Satzung des Vereins

Stand 14.05.2016

§ 1 Name und Sitz

Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt den Namen autSocial e. V. Er hat seinen Sitz in Hamburg.

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist

  • die Verbesserung der Lebensbedingungen autistischer Menschen.
  • die Verbreitung von Informationen über das autistische Spektrum.
  • Der Verein autSocial e.V. ist mit der Genossenschaft autWorker eG Hamburg (GenReg HH1031) assoziiert und arbeitet als Soziale Organisation für und mit autWorker eG.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • Angebote der niedrigschwelligen Begegnung von Autisten untereinander durch Veranstaltung von Camps und Freizeiten.
  • Schulungen der Sozialkompetenz von Autisten durch Autisten.
  • Seminare für Mitarbeiter in Heimen und Einrichtungen
  • Kurse
  • Workshops
  • Kreative Angebote
  • Angebot von Beratung und Hilfen

Zielgruppen

  • Menschen im autistischen Spektrum
  • Schulbegleiter
  • Fachpersonal (Ärzte, Psychologen, Ergotherapeuten, Pflege-und Hilfspersonal, …)
  • Ehrenamtliche und angestellte Betreuer, die mit autistischen Menschen arbeiten
  • Mitarbeiter und Leiter in Einrichtungen in denen autistische Menschen betreut werden.
  • Arbeitgeber in deren Betrieben Autisten arbeiten.
  • Eltern autistischer Kinder
  • und Alle die etwas über Autismus aus der Sicht Betroffener erfahren möchten.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben im Falle des Ausscheidens oder der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen; geleistete Beiträge und sonstige Zuwendungen können nicht zurückgefordert werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Die Amtsinhaber erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung, können aber auf Beschluss des Vorstandes im Rahmen des § 3 Nr. 26 und 26a EStG (Ehrenamtspauschale) honoriert werden. Die näheren Einzelheiten dazu regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen, geändert und aufgehoben wird.
Die Möglichkeit der Anstellung eines bezahlten Geschäftsführers/Geschäftsführerin wird eingeräumt, sollte die Arbeit zeitlich ein Ehrenamt überschreiten.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder werden, der im Zweck des Vereins etwas Berechtigtes sieht und die Ziele des Vereins unterstützen möchte.

§ 6 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt und nach Zustimmung des Vorstandes rechtsgültig.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt wird wirksam am Ende des nächsten auf die Austrittserklärung folgenden Monats.

§ 8 Ausschluss

Durch einstimmigen Beschluss des Vorstands kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden.

§ 9 Beiträge

Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei.

§ 10 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 11 Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern (Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender und einem Beisitzer), die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt werden. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsdauer aus, erfolgt eine Nachwahl in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann ggfs. weitere Personen als nicht stimmberechtigte Beisitzer einstimmig berufen. Sie bleiben bis auf Widerruf im Amt, längstens jedoch bis zum Ablauf der Amtsdauer der Vorstandsmitglieder.

§ 12 Tätigkeit des Vorstands, gesetzliche Vertretung

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins in allen rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten und verwaltet das Vereinsvermögen. Seine Geschäftsverteilung regelt er selbst. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende nehmen einzeln die gesetzliche Vertretung im Sinn des § 26 BGB wahr. Für die Durchführung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn sämtliche Vorstandsmitglieder zu der Sitzung ordnungsgemäß eingeladen worden sind.

§ 13 Vorstandssitzungen

Der Vorstand tagt mindestens einmal jährlich an einem beliebigen Ort. Darüber hinaus können bei Bedarf regelmäßig virtuelle Vorstandssitzungen in einem geschützten und zugangsberechtigten Internetforum oder Chatroom erfolgen. Die Beschlüsse aller Vorstandssitzungen sind schriftlich zu protokollieren und vom Protokollanten zu unterzeichnen.

§ 14 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstandsvorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter durch schriftliche Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladung ist mindestens 15 Tage vor der Mitgliederversammlung per Briefpost oder E-Mail abzusenden. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich mitgeteilte Post- oder E-Mail-Adresse gerichtet ist. Die Mitgliederversammlung kann virtuell in einem geschützten und zugangsberechtigten Chatroom stattfinden.

§ 15 Zusätzliche Tagesordnungspunkte

Tagesordnungspunkte, über die außerdem in der Mitgliederversammlung beschlossen werden soll, sind mindestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung eingehend dem Vorstand schriftlich (per Briefpost oder E-Mail) mitzuteilen. Zu solchen Tagesordnungspunkten können Beschlüsse nur gefasst werden, wenn diese Punkte mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen bzw. im Chatroom anwesenden Mitglieder zugelassen wurden.

§ 16 Durchführung der Mitgliederversammlung

Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Vorstandsvorsitzende oder sein Stellvertreter. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst, soweit die Sitzung nichts anderes bestimmt. Der Vorstandsvorsitzende und sein Stellvertreter beurkunden die Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Zu diesem Zweck wird über die Mitgliederversammlung ein Ergebnisprotokoll geführt. Die Beschlüsse sind allen Mitgliedern innerhalb eines angemessenen Zeitraums schriftlich mitzuteilen.

§ 17 Ordentliche Mitgliederversammlung

Nach Abschluss eines Geschäftsjahres ist regelmäßig eine ordentliche Mitgliederversammlung zu veranstalten; sie soll innerhalb von sechs Monaten stattfinden. In dieser erstattet der Vorstand über seine Tätigkeit im abgelaufenen Jahre Bericht. Er legt den Rechnungsabschluss für das abgelaufene und den Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr vor. Den Mitgliedern ist eine Einsichtnahme in die Bilanzunterlagen und in den Rechnungsbericht jederzeit möglich. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer von drei Jahren. Diese prüfen nach Abschluss jedes Geschäftsjahres rechtzeitig vor der ordentlichen Mitgliederversammlung den Rechnungsabschluss und die Kassenführung und berichteten den Mitgliedern vor der Entlastung des Vorstandes. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstands.

§ 18 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können nach Bedarf einberufen werden. Sie sind einzuberufen, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder es unter schriftlicher Angabe der Gründe beantragt oder durch Beschluss des Vorstandes, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

§ 19 Satzungsänderung

Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der zur ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung erschienen bzw. im Chatroom anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Vorstand ist ermächtigt, redaktionelle Satzungsänderungen, durch die ein Hindernis für eine Eintragung ins Vereinsregister beseitigt wird, oder Satzungsänderungen, die für den Verein aus Gründen des Steuerrechts notwendig sind, selbständig vorzunehmen. Ausgenommen hiervon sind Änderungen im Sinne des § 20 Abs. 1.

§ 20 Auflösung

Die Änderung des Zwecks und die Auflösung des Vereins können nur in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung in Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden bzw. im Chatroom anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Ist die erste Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so muss frühestens nach einer Woche, jedoch spätestens innerhalb drei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Die Einladung zur zweiten Versammlung muss einen Hinweis darauf enthalten, dass es sich um eine Versammlung mit geringer Anforderung an die Beschlussfähigkeit handelt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinevermögen an die Irene Stiftung, die unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Wegen der Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung 1977 dürfen Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamts ausgeführt werden.